Pharmazie und Politik – Wechselwirkungen

Programm des Vereins demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) vom 21. Juni 2009.

I. Pharmazie und Berufsalltag

1. Die öffentliche Apotheke

  • Apotheke heute
  • Apotheke der Zukunft
  • Apotheke und Arzneimittelpolitik
    • EU-Arzneimittelpolitik
    • nationale Gesetzgebung
    • Arzneimittelwerbung
    • Versandhandel
    • Elektronische Gesundheitskarte

 

Apotheke heute

 

Die bisherige Gesundheitspolitik war allein auf Einsparungen ausgerichtet. Kostenreduktion, Selbstbeteiligung, Leistungsabbau, Markt und Wettbewerb sind die Schlagworte, die die politischen Entscheidungen beschreiben. Strukturreformen im Gesundheitswesen waren Kostendämpfungsprogramme zu Lasten von Versicherten und PatientInnen. Inzwischen erfasst der Wirtschaftsliberalismus das Gesundheitswesen und damit auch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), die auf Grund des Solidaritätsprinzips und des Sachleistungsbezugs bislang verschont geblieben war. Wenn statt medizinischer Notwendigkeit die finanziellen Möglichkeiten der Einzelnen über die Inanspruchnahme gesundheitlicher Leistungen entscheiden und wenn Privatversicherungen junge, gutverdienende Mitglieder der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten abwerben, schreitet die Entsolidarisierung für die gesetzlich Versicherten immer schneller fort.

 

Die wachsende Kommerzialisierung macht auch vor den Apotheken nicht halt. Insbesondere in den Großstädten verschärft sich der Konkurrenzkampf und weitet sich auf Drogeriemärkte, Sanitäts- und Reformhäuser und Arztpraxen aus. In dem Maße aber, wie der Druck auf die Apotheke als Wirtschaftsunternehmen wächst, verschärft sich der im System angelegte Konflikt zwischen dem Auftrag, als ArzneimittelexpertInnen für die PatientInnen zu wirken und der Notwendigkeit, als UnternehmerInnen erfolgreich sein zu müssen.

Dieser Konflikt zeigt sich in unterschiedlicher Weise, in

  • einer Ausweitung der Selbstmedikation
  • einem verschärften Ausweichen auf das sogenannte Randsortiment
  • der Ausweitung des Versandhandels und der Einrichtung von „Pick-up-Stellen“ mit vergleichsweise geringen Personal- und Geschäftskosten
  • der Beanspruchung von Aufgabengebieten, die Schnittstellen zu anderen Versorgungsbereichen darstellen (z. B. Blutwertebestimmung, Ernährungsberatung)
  • in einer Werbe- und Verkaufspraxis, die eine patientenorientierte Beratungstätigkeit sehr erschwert
  • in einer zunehmenden Zahl von Teilzeitbeschäftigten oder in Personalabbau.

 

Zunehmender wirtschaftlicher Druck fördert die Dominanz rein ökonomisch handelnder KollegInnen und schwächt Kräfte in unserem Berufsstand, die eine patientenorientierte Pharmazie verwirklichen wollen.

Die Fülle von Regulierungen, die immer weiter wächst, um die kontinuierlich steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu bremsen, belastet die tägliche Apothekenpraxis. Ohne im Rahmen der Zulassung direkt Einfluss auf die Preisbildung der Industrie zu nehmen, sind wir bei einer nahezu wirkungslosen Überregulierung auf dem Arzneimittelmarkt angekommen. Die einzig wirksame, jedoch nicht ausreichende Maßnahme ist die von den Herstellern heftig bekämpfte Festbetragsregelung.

 

Rabattverträge zwischen Kassen und Herstellern lehnen wir ab, nicht nur, weil es sich hier um völlig intransparente Vorgänge handelt, sondern auch, weil die PatientInnen verunsichert werden. Wir bezweifeln, dass damit die wirtschaftlichen Ziele erreicht werden. Zugleich steht weniger Zeit für pharmazeutische Beratung und Information der PatientInnen zur Verfügung, und die Compliance wird gefährdet bzw. verschlechtert.

 

 

Apotheke der Zukunft

 

Die bisherige privilegierte Situation der Apotheken hat unseres Erachtens nicht per se zu einer hohen Qualität bei der Arzneimittelversorgung geführt. Die zunehmende Deregulierung kann zahlreiche neue Organisationsformen im Apothekenwesen hervorbringen.

Jedes Apothekenmodell muss sich an folgenden Qualitätskriterien messen lassen:

  • wohnort- und zeitnahe Versorgung mit Arzneimitteln rund um die Uhr
  • hohe Qualität bei allen pharmazeutische Leistungen der Apotheke
  • patientengerechte Kommunikation in der pharmazeutischen Betreuung
  • Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit
  • industrieunabhängige Arzneimittelabgabe und -information
  • qualifiziertes Personal, das sich obligatorisch, industrieunabhängig und zertifiziert fort- und weiterbildet
  • Überprüfung aller Apotheken durch sanktionsberechtigte Aufsichtsbehörden
  • Beteiligung aller an der Notfallversorgung (Bereitschaftsdienst, Notfallsortiment, Pandemiepläne)
  • Einbindung der Apotheken in lokale Strukturen des Gesundheits- und Sozialwesens.

 

Neue Formen der Zusammenarbeit und Arbeitsteilung erfordern auch neue Organisationsstrukturen der Präsenzapotheken. Wir lehnen kommerzielle Apothekenketten ab, halten die freiberuflich geführte Apotheke aber nicht für alternativlos. Für die Apotheke der Zukunft sind unterschiedliche Eigentumsformen denkbar - private, gemeinnützige, genossenschaftliche. Denkbar erscheint uns die Apotheke z. B. als Teil eines medizinischen Versorgungszentrums unter kommunaler oder genossenschaftlicher Trägerschaft.

 

Wir fordern eine Schwerpunktverlagerung der Gesundheitsversorgung von der Krankenbehandlung zur Prävention und Gesundheitsförderung. Dazu sind neue Formen der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen notwendig (z. B. mit ÄrztInnen, MitarbeiterInnen von Heimen, Pflege- und Sozialstationen und ambulanten Diensten, Beschäftigten des öffentlichen Gesundheitsdienstes, SozialarbeiterInnen und VertreterInnen der Krankenkassen).

 

Im Bereich der Selbstmedikation trägt der Berufsstand eine besondere Verantwortung. Deswegen halten wir es für notwendig, dass die Apothekerkammern gemeinsam Instrumente in Zusammenarbeit mit Verbraucherorganisationen, gesundheitswissenschaftlichen Einrichtungen sowie Zulassungs- und Überwachungsbehörden zur Beobachtung des Selbstmedikationsmarktes entwickeln. Dabei sollten Apotheken Daten zur Bewertung von Nutzen und Risiken liefern und Beiträge zur Nutzenoptimierung und Risikominimierung durch sachgerechte und zielgruppenspezifische Information der VerbraucherInnen leisten. Auf die Beobachtung, Analyse und Bewertung der Arzneimittel mit verschreibungspflichtigen Stoffen, die im Rahmen der Freidosenregelung dem Selbstmedikationsmarkt zur Verfügung stehen oder insgesamt ihren verschreibungspflichtigen Status gerade erst verloren haben, ist besonderer Wert zu legen.

 

Wir fordern die Apothekenpflicht für alle Arzneimittel. Sie sind Waren der besonderen Art und bedürfen der Beratung.

 

 

Apotheke und Arzneimittelpolitik

 

Die Qualität des Arzneimittelmarktes und damit auch der Arzneimittelversorgung wird wesentlich durch das geltende Arzneimittelrecht bestimmt. Allerdings beruhen das Arzneimittelrecht und die Arzneimittelpolitik in Deutschland heute weitgehend auf EU-Gemeinschaftsrecht. Kein Arzneimittel kann in Deutschland vermarktet werden, ohne dass es durch die nationalen oder die europäische Zulassungsbehörden geprüft wurde und von ihnen eine Zulassung erhalten hat. Die Zulassungsbehörden nehmen somit eine wichtige Stellung ein zwischen dem Anspruch der PatientInnen auf eine optimale Arzneimittelversorgung einerseits und der pharmazeutischen Industrie andererseits, die ein dominierendes ökonomisches Interesse hat.

 

 

EU-Arzneimittelpolitik

 

Die Arzneimittelpolitik und das daraus abgeleitete Arzneimittelrecht in der EU werden von zwei wesentlichen Motiven bestimmt: der Herstellung eines gemeinsamen Marktes und die Sicherstellung eines freien Warenverkehrs, von dem die Arzneimittel als besondere Waren nicht ausgenommen sind.

 

Dies hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Da ein freier Warenverkehr gleiche Eigenschaften und gleiche Qualitätsstandards der Produkte gebietet, fordert das EU-Recht eine weitgehende Harmonisierung von Prüfung, Herstellung und Vertrieb, einschließlich der Produktinformationen.

 

Die Mitgliedstaaten können allerdings zum Schutz der Gesundheit der eigenen Bevölkerung gesonderte nationalstaatliche Regelungen und Gesetze erlassen.

Die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission verfolgen das Ziel, den BürgerInnen in der EU wirksame, unbedenkliche und qualitativ einwandfreie Arzneimittel zur Verfügung zu stellen und insofern deren gesundheitliche Versorgung zu verbessern. Eine Bewertung der EU-Politik zeigt aber, dass im Vergleich zur Industriepolitik eine umfassende Gesundheitspolitik in der EU nur eine nachgeordnete Bedeutung hat.

 

Die Harmonisierung des Arzneimittelrechtes mit den Folgen für Herstellung, Überwachung und Pharmakovigilanz hat aber auch zur Erhöhung von Arzneimittelqualität und -sicherheit beigetragen. In vielen Fällen wirkt sich die gemeinsame Stärke der EU-Mitgliedstaaten bei der Durchsetzung von Zulassungs- oder Sicherheitsentscheidungen positiv aus und einzelne Mitgliedstaaten hätten sie gegen die Lobby der pharmazeutischen Industrie allein nicht durchsetzen können. Auch die strengeren Regeln bei der Durchführung von klinischen Studien (GCP = Good Clinical Practice) bedeuten mehr Schutz für ProbandInnen und PatientInnen.

 

 

Nationale Gesetzgebung

 

Das Arzneimittelrecht in Deutschland spiegelt zum überwiegenden Teil wider, was in EU-Recht festgeschrieben ist. Das Arzneimittelrecht lässt also nur noch Detailregelungen zu, die entweder auf die besondere Lage in Deutschland (Sozialversicherungssysteme, Versorgungsstrukturen etc.) Rücksicht nehmen oder im EU-Recht nur allgemein formuliert worden sind.

 

Zu bemängeln ist, dass es weder im EU-Recht noch im deutschen Arzneimittelrecht eine Bedürfnisprüfung für die Zulassung von Arzneimitteln gibt. Eine solche würde nach Auffassung der EU-Kommission und der pharmazeutischen Industrie den freien Warenverkehr behindern. Diese Regelung führt dazu, dass in Deutschland etwa 55.000 Arzneimittelzulassungen bestehen, viele von ihnen für Arzneimittel ohne Beleg eines klinisch relevanten Nutzens für die Patienten oder eines tatsächlichen Bedarfs. Diese Zulassungspraxis leistet nach unserer Überzeugung keinen Beitrag zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung und Markttransparenz. Sie beeinträchtigt somit die Beratung über Arzneimittel. Wir fordern eine Bedürfnisprüfung im Rahmen der Zulassung.

 

Weiterhin bedarf es entsprechender Maßnahmen auf der Ebene der ärztlichen Verordnungstätigkeit. Hier unterstützen wir die Einführung einer Positivliste. Mit einer solchen Entscheidungshilfe ließen sich Arzneimittelsicherheit, Rationalität und Wirtschaftlichkeit gewährleisten. Ebenso unterstützen wir die Arbeit des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

 

Re- und Parallelimporte namensgleicher Arzneimittel aus anderen EU-Staaten bieten eine Möglichkeit der Kostenreduktion. Allerdings können Arzneimittelsicherheit und Compliance darunter leiden, da häufig die Aufmachung der Importarzneimittel wechselt. Zudem sind sie nur schwer von Fälschungen zu unterscheiden. Die sozialversicherungsrechtliche Bevorzugung von Re- und Parallelimporten lehnen wir daher ab. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten sind die Zulassung von und der Verkehr mit Re- und Parallelimporten wegen des zusätzlichen Transport- und Verpackungsaufwandes abzulehnen. Die genannten Probleme wiegen für uns schwerer als der vergleichsweise geringe wirtschaftliche Nutzen.

 

 

Arzneimittelwerbung

 

In Deutschland werden pro Jahr viele Milliarden Euro für Arzneimittelwerbung ausgegeben. In den vergangenen Jahren sind in Deutschland frühere Vorschriften zur Arzneimittelwerbung gelockert worden, ohne dass dazu neue EU-Vorschriften erlassen worden sind. Wir beobachten seit langem, dass die Überwachung der Arzneimittelwerbung, die von den Gesundheitsbehörden der Bundesländer vorzunehmen ist, völlig unzureichend ist. Diese Behörden sind weder von den personellen Ressourcen noch von der fachlichen Qualifikation her in der Lage, rasant wechselnde, geschickt und irreführend aufgemachte Arzneimittelwerbungen zu identifizieren und zu ahnden.

 

Immer wieder gibt es Bestrebungen der EU-Kommission, das Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel außerhalb der Fachkreise aufzuweichen und der pharmazeutischen Industrie die Direct-To-Costumer(DTC)-Information zu erlauben. Wir lehnen dies aus Gründen des Verbraucherschutzes ab. Alle, aber insbesondere verschreibungspflichtige Arzneimittel, bergen neben dem Nutzen teilweise erhebliche Risiken, über die PatientInnen von Seiten der ÄrztInnen und ApothekerInnen beraten und aufgeklärt werden müssen.

 

Die aggressive Werbung für Arzneimittel suggeriert darüber hinaus die Therapierbarkeit jeder gesundheitlichen Störung und definiert problematische Lebensphasen als Erkrankungen. Sie hat bei vielen VerbraucherInnen eine gefährliche Arzneimittelgläubigkeit geschaffen, die einerseits einen vermehrten Arzneimittelgebrauch zur Folge hat und andererseits einen stärkeren Einsatz nicht medikamentöser Therapien behindert.

 

Die Industrie findet bereits heute genügend Schlupflöcher, bestehende Restriktionen bei der Arzneimittelwerbung zu umgehen. Beispiele dafür sind:

  • Werbung auf firmeneigenen Internetseiten
  • Beeinflussung von ÄrztInnen durch PharmareferentInnen
  • industriefinanzierte Fortbildungen
  • industriefinanzierte Selbsthilfegruppen
  • als Anwendungsbeobachtungen getarntes Marketing, bei dem ÄrztInnen eine finanzielle Belohnung pro Verschreibung erhalten.

Der Umfang der heutigen Arzneimittelwerbung macht es unwahrscheinlich, dass mit strengeren Regelungen und einer Aufstockung qualifizierten Personals irreführende Arzneimittelwerbung unterbunden werden kann. Deshalb kann eine wirksame Maßnahme gegen unlautere und irreführende Arzneimittelwerbung nur das generelle Verbot der Arzneimittelwerbung zugunsten objektiver, geprüfter und industrieunabhängiger Arzneimittelinformation sein, deren Vermittlung eine der wichtigsten Aufgaben von ApothekerInnen ist.

 

 

Versandhandel

 

Misst man Versandapotheken an den von uns im Kapitel „Apotheke der Zukunft“ formulierten Qualitätskriterien für eine hochwertige Arzneimittelversorgung, stellen wir fest, dass diese von ihnen nicht erfüllt werden können.

Hierbei sind folgende Aspekte hervorzuheben:

  • Eine wohnort- und zeitnahe Versorgung mit Arzneimitteln kann nicht gewährleistet werden.
  • Eine persönliche Beratung, die niederschwellig angeboten wird, fehlt weitgehend.
  • Für die VerbraucherInnen ist es trotz des Qualitätssiegels beim DIMDI schwierig, zwischen legalen und illegalen Angeboten zu unterscheiden. Der illegale Versandhandel stellt jedoch ein Einfallstor für gefälschte, illegale und gesundheitsgefährdende Arzneimittel dar.
  • Mittelfristig ist die flächendeckende Versorgung im ländlichen Raum bedroht.
  • Die Einbindung der Apotheken in lokale Strukturen des Gesundheits- und Sozialwesens (z. B. Pflegestützpunkte) ist nicht gegeben.
  • Die Versorgung immobiler PatientInnen kann durch die wohnortnahe Apotheke gewährleistet werden. Somit ist auch hier kein Zusatznutzen des Versandhandels erkennbar.

 

 

Elektronische Gesundheitskarte

 

Wir begrüßen prinzipiell die neuen Möglichkeiten der Telematik. Digitale Datenverarbeitung und Kommunikation können die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung verbessern und die Effizienz des Gesundheitssystems erhöhen. Keinesfalls dürfen jedoch andere als die genannten Punkte im Vordergrund von Telematik im Gesundheitswesen stehen. Bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte muss der Missbrauch von sensiblen Daten durch Dritte mit größtmöglicher Sicherheit verhindert werden. Außerdem muss die Funktionsfähigkeit der Datenübertragung eine größtmögliche Zuverlässigkeit besitzen. Wir sehen das aktuelle Konzept der Speicherung auf wenigen, großen Servern sowie die damit verbundene Online-Kommunikation als nicht geeignet an. Die Verwendung der gespeicherten Daten für sogenannte Mehrwertdienste stellt für uns einen weiteren Schritt in Richtung Kommerzialisierung des Gesundheitswesens dar. Das gegenwärtige Konzept verursacht immense Kosten, die in keinem Verhältnis zu dem zu erwartenden Nutzen stehen.

http://www.vdpp.de

 

 

TERMINANKÜNDIGUNG

 

17. August, Hamburg

VdPP-Regionalgruppe um 19.30 Uhr in Hamburg

 

11. September, Berlin

VdPP-Regionalgruppe um 19.30 Uhr in Schöneberg

 

15. -17. September 2017, Berlin

MEZIS, 10 Jahre MEZIS, Internationales No Free Lunch Treffen

https://www.mezis.de/events/10-jahre-mezis-internationales-no-free-lunch-treffen/