Positionen zum Apothekenwesen

 November 2010


Heimversorgungsverträge: JA – Pharmazeutische Geriatrie: NEIN

 

Zwei Geschichten sollen hier erzählt werden, die zusammen betrachtet das uralte Lied von dem Konflikt zwischen Ethik und Monetik anstimmen.

Oktober 2009

 

45 Jahre Pharmazie in Deutschland Ost

 

Im Jahr 2007 erschien ein lesenswertes Buch auf dem Markt. Es ist nicht nur gewichtig mit seinen 2,5 kg, es ist auch gewichtig, soweit es seinen Inhalt betrifft. Dieses Werk enthält Beiträge zur Geschichte des Arzneimittel- und Apothekenwesens der Deutschen Demokratischen Republik. Anhand dokumentierter Fakten, aber auch persönlicher Erinnerungen, werden auf knapp 650 Seiten alle relevanten Bereiche dieses Themas in dem Zeitraum von 1945 bis 1990 detailliert beschrieben.

28. Oktober 2007

 

Die Zukunft des Apothekenmarktes

 

wurde am Freitag, dem 26.10.07, in Berlin diskutiert. Die Referenten stellten die Möglichkeiten der Liberalisierung in leuchtenden Farben dar. Als Gast war auch Dr. Oesterle (Chef der Celesio AG) eingeladen, der feststellte, dass er eine Veranstaltung dieser Art eher bei der FDP erwartet hätte und nicht bei den Grünen. Im letzten Jahr brachte die Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen eine Initiative zur Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes für Apotheken im Bundestag ein. In der Debatte sprachen sich alle anderen Parteien gegen die Aufhebung aus. Die Gesetzesinitiative ruht derzeit im Ausschuss.

2. November 2006

 

Aufhebung von Fremd- und Mehrbesitzverbot für Apotheken – Brief an Bündnis 90/Die Grünen

 

 

Unser Verein ist irritiert über die Kampagne gegen das Fremd- und Mehrbesitzverbot von Apotheken, die bislang im Antrag an den Bundestag (Drs. 16/025) ihren Höhepunkt fand. Nach Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes sind danach aus grüner Sicht Einsparungspotenziale von bis zu 2 Milliarden Euro gegeben. Wir sehen dieses Einsparungspotenzial nicht und bitten Sie, uns Auskunft darüber zu geben, auf welcher Grundlage diese Berechnungen erfolgten.

14. September 2006

 

Presseerklärung zum DocMorris-Urteil

 

Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) begrüßt die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Saarbrücken. Das Verwaltungsgericht ordnete eine Schließung der DocMorris-Filiale in Saarbrücken an.

Was passiert, wenn Fremd- und Mehrbesitzverbot fallen? - Überlegungen nach der ersten DocMorris-Entscheidung

 

Dieser Text entstand, als ich von Daniel Rühmkorf gebeten wurde, aus VDPP-Sicht etwas zur DocMorris-Entscheidung zu sagen. Natürlich kann er nur meine persönliche Meinung wiedergeben, aber vielleicht wird damit ja eine fruchtbare Diskussion im VDPP ausgelöst. Ich habe einige Erläuterung zu apothekenspezifischen Dingen („Was ist eine PKA?” etc.) gestrichen und Fehler verbessert. (Jürgen Große)

Nachgerechnet – ApothekerInnen als Gewinner der Gesundheitsreform?

 

Kaum eine Woche vergeht, in der nicht irgendein Fernsehmagazin oder eine Zeitung sich über Milliarden-Rabatte der Apotheken, überhöhte Zuschläge oder überzählige milliardenteure Apotheken ausließe. Und selbst den Apothekerinnen und Apothekern wohlgesonnenere Stimmen zweifeln kaum daran, dass die eigentlichen Gewinner der Gesundheitsreform die Apotheken seien. Wir glauben es selbst schon fast.

1. August 2005

 

Rabatte im Apothekenbereich

 

 

VDPP weist Lauterbachs Kritik zurück. Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) nimmt die Äußerungen von Professor Karl Lauterbach zu Fragen der Rabatte im Apothekenbereich unter besonderer Berücksichtigung der Generika irritiert zur Kenntnis.

27. November 2002

 

Stellungnahme des VDPP zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Apothekengesetzes

 

BT-DS 14/756, einschl. der Ausschussdrucksache 1337 neu. Bevor der vorliegende Entwurf kommentiert wird, scheint eine Bemerkung zum Zeitplan notwendig. Es ist uns unverständlich, warum derart wichtige Änderungen nach der Anhörung im Dezember 2000 (!) so lange bearbeitet (oder auf Eis gelegt?) wurden. Auch ein Ministerinnenwechsel darf nicht dazu führen, dass Entscheidungen, die Erleichterungen in der Betreuung ohnehin stark belasteter PatientInnen bringen können, nicht getroffen werden.

Stellungnahme des VDPP zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Apothekengesetzes - (BT-Drs. 14/756)

 

(BT-Drs. 14/756) Die vorgesehenen Änderungen des Apothekengesetzes geben teilweise bereits praktizierten Vorgängen endlich den notwendigen rechtlichen Rahmen.

4. Dezember 2000

 

Stellungnahme des VDPP zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Apothekengesetzes - BT-Drs 14/756

 

 

Die vorgesehenen Änderungen des Apothekengesetzes geben teilweise bereits praktizierten Vorgängen endlich den notwendigen rechtlichen Rahmen. Im Folgenden sollen die einzelnen Punkte dahingehend betrachtet werden, ob und inwieweit sie geeignet sind, die Arzneimittelsicherheit qualitätsorientiert zu gewährleisten bzw. zu erhöhen. Diesem Ziel muss unseres Erachtens vor allen Diskussionen über ökonomische Auswirkungen der Vorrang gegeben werden; zumal es sich um einen Sektor handelt, in dem die Patienten ohnehin stark belastet sind. Schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit der Arzneimittel mit Information und Beratung durch ApothekerInnen, kurze Beschaffungswege und für die versorgende Apotheke eindeutige Verschreibungen sind eine große Erleichterung für alle Beteiligten.

Leitfaden der Apotheken im VDPP

 

Die im VDPP zusammengeschlossenen Leiter und Leiterinnen von Apotheken verpflichten sich zur Einhaltung festgelegter Grundsätze. Dies geschieht in der Erkenntnis der Notwendigkeit einer umfassenden und wirksamen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, die sich nicht am Markt, sondern vorrangig am Patienten orientiert.

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